5 Schritte zum entspannten Content Management

Inhalt

Wenn wir uns heute zu einem Business-Meeting treffen würden und dich frage: “Sag mal, weißt du, wie gutes Content-Management ohne Stress geht?” – was würdest du dann antworten?

Wenn es dir so geht wie mir vor einem Jahr, würdest du wahrscheinlich etwas ratlos ausschauen oder du sagst mir gleich, dass das utopisch ist. Schließlich ist es immer Stress, alle Kanäle jeden Monat mit neuen Inhalten zu füllen, nicht wahr?

Tja, ein Glück sprechen wir nicht mit mir von vor einem Jahr, sondern jetzt und mittlerweile habe ich einige AHA-Momente gehabt, die ich jetzt gerne mit dir teilen möchte. 🙂

Meine Erfahrungen mit Content-Management

Keine Sorge, ich werde dir jetzt nicht lang und breit erzählen, wie ich meine heutige Strategie gefunden habe. Auch nicht, welche Gedanken ich dabei hatte und wie mir irgendwann ein Licht aufging – schließlich ist das hier kein Rezepte-Blog. 😉 Nein, stattdessen will ich dir nur kurz das Vorher-Nachher Bild zeichnen:

Früher habe ich mir immer nur kurz bevor ich was posten wollte, Gedanken gemacht, was es dieses Mal sein sollte. Das hat dazu geführt, dass ich immer kurz vor der Angst gestresst war und mir auch mehr und mehr die Freude am Kreieren verloren ging. Vor allem auch, da ich nicht nur eines, sondern 2 Projekte mehrmals die Woche bespielen wollte.

Öfter kam es dann auch vor, dass ich eben keine zündende Idee hatte, dann habe ich mich schlecht gefühlt und es manchmal sogar einfach gelassen – was wieder dazu geführt hat, dass ich unzufrieden mit mir war.

Heute ist es anders. Dank meiner neuen Struktur habe ich immer genug Ideen und habe mehr freie Zeit. Ich weiß, was ich tue und warum und fühle mich dadurch sicherer, was sich positiv auf meine gesamte Selbstständigkeit und den generellen Alltag auswirkt.

So, und wie du das ganz einfach mit nur fünf Schritten auch schaffen kannst, erzähle ich dir jetzt. 🙌

Schritt 1: Mach dir klar, worum es bei dir gehen soll

Wer versucht alle anzusprechen, spricht niemanden an. Diesen Satz kennst du sicherlich schon. 🙂 Und auch wenn wir besonders in der Anfangszeit unserer Selbstständigkeit dazu neigen, alle ansprechen zu wollen: Das ist für dich nicht zielführend.

Wenn du z. B. Hundetrainerin bist mit Spezialisierung auf TrickDog, dann möchtest du ja, dass Menschen dich finden, die genau dabei Unterstützung benötigen. Es macht also nicht sooo viel Sinn, über Ernährungstipps für die Fellnase zu schreiben (solange das nicht in direkter Verbindung zu deinem Kernthema steht).

Überlege dir also genau:

Schritt 2: Überlege dir für jeden Beitrag ein Ziel

Wie gerade erwähnt: Du bist nicht als Hobby selbstständig, sondern, um mit deinen Fähigkeiten andere unterstützen zu können. 🙂 Da Menschen von Menschen kaufen und Vertrauen brauchen (und du ja möchtest, dass Menschen mit dir arbeiten, mit denen du auf einer Wellenlänge bist), teilen wir Selbstständigen ganz viel Mehrwert in die Welt, mit der wir unsere Expertise zeigen. So können viele von unserem Wissen profitieren.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass du dir für deine Beiträge, Videos und Co. immer auch zwei folgende Dinge überlegst:

  1. Was sollen sich die Menschen aus diesem Inhalt konkret mitnehmen? (Was lernen sie? Was können sie nun anwenden? Welches Problem wird gelöst?) Z. B.: Sie lernen 3 Dinge die ihnen das Kochen erleichtert. Sie wissen, worauf sie beim Kauf bestimmter Produkte achten müssen. Oder: Sie haben eine genaue Anleitung bekommen für ein kleines Problem (z. B. wie man bei Canva die Markenunterlagen einstellt)

  2. Wie kannst du diesen Inhalt mit deinem Angebot verknüpfen? Z. B. könntest du auf deine Newsletterliste, einen Onlinekurs/ deine Dienstleistungen, ein kleines Produkt oder deinen Instagram-Kanal verweisen, wo sie dir folgen können. Es geht hier nicht unbedingt immer darum, etwas zu verkaufen, sondern schlicht darum, dass du zum einen im Gedächtnis bleibst, zum anderen aber auch den Menschen zeigst, wie sie noch mehr Unterstützung bekommen können (falls sie diese benötigen).


Diese zwei Überlegungen helfen dir, fokussierter und so konzentrierter deine Inhalte zu erstellen. Denn du musst nicht all dein Wissen in einem Blogpost zusammenbringen, du hast ganz viel Raum und darfst dich auf eine Sache nach der anderen konzentrieren. 😉

Schritt 3: Plane bewusst

Ein weiterer notwendiger Step für entspanntes Content-Management: Plane dir feste Zeiten ein und überlege dir genau wann/wie oft du Inhalte teilen willst.

Oft fühlen wir uns besonders gestresst, wenn wir denken, wir hätten nicht alles geschafft, was wir tun “müssen”. Dem kannst du vorbeugen, indem du dir realistische Ziele setzt. Das kann z. B. so aussehen, dass du 1x im Monat einen Blogartikel teilst, 3 Instagram-Beiträge in der Woche veröffentlichst und 2 Newsletter im Monat versendest.

Um diese Inhalte zu erstellen, nimmst du dir dann jede Woche 2–3 h Zeit, um Inhalte zu brainstormen, zu schreiben und zu erstellen/vorzuplanen. Diese Zeit blockst du dir, da gibt es keine Termine oder Projekte für Kund:innen. Und damit weißt du immer genau, wann du dich um dein Marketing kümmerst und musst nicht mehr die ganze Zeit daran denken.

Schritt 4: Lege dir Formate fest

DAS wird definitiv ein Game-Changer für dich, wenn du es bisher nicht schon machst! 😉 Denn dieser Schritt wird dir viel Kopfzerbrechen ersparen.

Darum geht’s:

Statt dir für jeden Beitrag etwas Neues aus den Fingern zu saugen, überlegst du dir (nachdem du deine Kernthemen festgelegt hast), auf welche Weise du deine Themen aufbereiten kannst.

Solche Formate können z. B. sein:

Die Liste ist schier endlos.

Der Vorteil: Nachdem du dir 3–5 Formate herausgesucht hast, kannst du daraus ganz einfach immer wieder neue Inhalte erstellen.

Um auf das Beispiel der Hundetrainerin zurückzukommen:

Überlege dir also einmal, welche Formate deine Kund:innen interessant finden könnten und lege dir eine Ideensammlung von mindestens fünf Content-Ideen zu jedem Format an.

So hast du bei fünf Formaten schon 25 Möglichkeiten für neue Inhalte aus denen du wiederum auch wieder Q&As, Zitate und Ähnliches erstellen kannst.

Schritt 5: Verwende Vorlagen

So und zu guter Letzt einer meiner Lieblingstipps: Statt dir jedes Mal aufs neue kreative Designs für Instagram und Co. aus den Fingern zu saugen – verwende einfach vorgefertigte Vorlagen für Instagram. 🙂

Diese kannst du ganz einfach an dein Branding anpassen und du musst nur noch den Text und/oder das Bild ändern. Alles andere (Grafiken anordnen, Aufbau überlegen etc.) ist schon fertig. Solche Vorlagen gibt es zum einen direkt in Canva aber auch z. B. als Geschenk, wenn du dich für meinen Newsletter anmeldest. 🙂

Übrigens: Neben den fünf geschenkten Vorlagen erhältst du außerdem auch einen 15 % Gutschein für meinen Etsy Shop. In Letzterem findest du – wer hätte es gedacht 😉 – sowohl für Instagram als auch für Workbooks Vorlagen zum Kauf, die du dann in Canva nutzen und unkompliziert individualisieren kannst. 🙂 Schau da also gerne mal vorbei!

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Durchgehen der fünf Schritte und ein zukünftig super entspanntes Content-Management!

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Als Grafikdesignerin & Life Coach mit hohen sozialen sowie umweltbezogenen Werten teile ich hier auf dem Blog Wissen, Tipps & Tricks und Gedanken rund um werteorientiertes Business-Leben und Design.

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