Achtsamkeit im Business: 10 Tipps gegen Stress für Selbstständige

Merkst du am Ende der Woche regelmäßig, wie gestresst und müde du eigentlich bist? Glaub mir, das ging mir am Anfang meiner Selbstständigkeit ganz genauso, als ich noch nicht wusste, wie ich Achtsamkeit im Business ganz einfach umsetzen kann. Vielleicht hast du den Beschluss gefasst, nicht mehr nur zu hustlen, sondern deine Selbstständigkeit endlich achtsamer zu gestalten. Auf diese Entscheidung kannst du so stolz sein und jetzt direkt einmal so richtig durchatmen, denn sie ist dir sicher nicht leichtgefallen.
Achtsamkeit im Business: 10 Tipps gegen Stress

Inhalt

Wenn du dich jetzt fragst, wie du dein Vorhaben letztendlich umsetzen kannst, habe ich eine gute Nachricht für dich: um Achtsamkeit in deine Selbstständigkeit zu integrieren, musst du nicht mehrere Stunden am Tag meditieren oder den nächsten Yoga-Kurs besuchen. Es reicht aus, wenn du deine täglichen Routinen hinterfragst und durch wertvolle Schritte ergänzt.

Ich habe einige tolle Tipps gegen Stress für dich, die auch mir dabei geholfen haben ganzheitlich achtsam selbstständig zu sein. Aber vielleicht erkläre ich dir erst einmal, warum ich so überzeugt davon bin, dass Achtsamkeit im Business unglaublich wichtig ist.

Weshalb Achtsamkeit im Business so wichtig ist

Leider wird uns in unserer Gesellschaft oft vorgelebt, dass wir 24/7 funktionieren müssen. Vor allem in der Selbstständigkeit ist die Meinung weit verbreitet, dass wir am laufenden Band Gas geben sollten, um erfolgreich zu sein und unsere Ziele zu erreichen.

Als ich vor ein paar Jahren in die Selbstständigkeit startete, fragten mich viele Menschen aus meinem Umfeld: „Na, wie läuft’s mit dem Selbstständig-Sein? Du bist bestimmt nur am Arbeiten, oder?“. Diese Meinung ist so weit verbreitet, dass Gründer*innen oftmals gar nicht anders können, als sie zu verinnerlichen.

Wir beginnen dann von A nach B zu rennen, versuchen es allen rechtzumachen, immer mit dem Gedanken im Kopf „Mist, ich muss heute unbedingt noch XYZ erledigen!“. Und Zack sind wir drin, in dem berühmtberüchtigten Hamsterrad der Selbstständigkeit, auf dem besten Weg zum Burnout.

Die Erfahrung, dass so ein Lebensstil auf lange Sicht weder gesund noch erfüllend ist, hast du wahrscheinlich bereits selbst gemacht. Und da wären wir auch direkt bei einem der Punkte, weshalb Achtsamkeit im Business wirklich so wichtig ist.

Vielleicht führst du ein Business, durch das du anderen Menschen hilfst. Jetzt stell dir aber mal vor, du arbeitest dich gemäß dem Motto „selbst und ständig“ so kaputt, dass irgendwann nichts mehr geht. Davon hast weder du noch deine Kund*innen etwas. Achtsamkeit in der Selbstständigkeit hilft dir dabei, mit deinen Ressourcen so zu haushalten, dass du gut für dich sorgst und weiterhin für Andere da sein kannst.

Als du in die Selbstständigkeit gestartet bist, hattest du bestimmt einen klaren Traum vor Augen, der dich darin bestärkt hat, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Ich vermute mal, dass dein Traum nichts mit 24/7 Arbeiten zu tun hatte. 🙂 Achtsamkeit im Business hilft dir dabei, an deinen Träumen festzuhalten und eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erschaffen.

Das Leben ist viel zu kurz, um es nur mit Arbeit zu verbringen, ja, auch dann, wenn du dein Business wirklich liebst. Durch achtsames Arbeiten erledigst du deine Aufgaben ausgeglichener und verhinderst, dass sich über die Woche hinweg eine riesige Ladung Stress aufbaut, für deren Auflösung du erstmal eine Woche Urlaub bräuchtest.

Aber bevor ich dir jetzt noch viele weitere Gründe aufzähle, weshalb ich davon überzeugt bin, dass Achtsamkeit im Business so wichtig ist, kommen hier jetzt 10 wunderbare Tipps gegen Stress, die du in deine Business-Routinen integrieren kannst.

10 Tipps gegen Stress für mehr Achtsamkeit im Business

1. Setze einen achtsamen Fokus & beseitige Ablenkung

Du kennst es sicher: das Telefon klingelt, oh und da ist auch schon wieder eine neue E-Mail ins Postfach geflattert. Der DHL-Bote will, dass du das Paket entgegennimmst und Instagram schickt dir verlockende Push-Nachrichten. Wenn du mal genau darüber nachdenkst, wie viel Ablenkung uns an einem Arbeitstag überhaupt umgibt, dann ist es klar, dass wir einen großen Prozentsatz unserer täglichen Arbeitszeit nicht mit der eigentlichen Arbeit verbringen.

Weil du öfter rausgerissen wirst und deinen Fokus verlierst, hängst du mit Sicherheit am Ende des Tages 30 Minuten bis zu einer Stunde an „Arbeitszeit“ hinten dran. Stell dir vor, wie du diese zusätzliche Zeit mit Freizeit füllen könntest.

Ablenkungen sind also der Killer deines achtsamen Fokus auf deine Arbeitsaufgaben. Lege dein Handy in ein anderes Zimmer, schalte deine Klingel aus, schau nur zu festen Tageszeiten in dein Mailpostfach und konzentriere dich Schritt für Schritt auf eine Aufgabe nach der anderen.

2. Achtsames Arbeiten – Schluss mit Multitasking

Wenn wir in einem „Ich muss hart arbeiten“-Modus gefangen sind, passiert es oftmals, dass wir mehrere To-Dos parallel ausführen. Hier mal schnell ein bisschen Recherchieren, ach und dann noch kurz den nächsten Call vorbereiten, nebenbei vielleicht noch Essen und ein Webinar anhören.

Kein Wunder, dass unser Nervensystem am Ende des Tages komplett überreizt ist und wir uns total gestresst fühlen. Mein Tipp für dich ist: höre auf jeden Fall mit dem Multitasking auf. Mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, frisst unglaublich viel Zeit, da du dich weder auf die eine noch auf die andere Sache so richtig konzentrierst.

Manchmal schwirren dir verschiedene To-Dos die ganze Zeit im Hinterkopf herum und verleiten dich deshalb zum Multitasking. Schreibe sie am besten auf deine tägliche To-Do-Liste und nimm dir vor, sie später ganz fokussiert zu erledigen. Dadurch nimmst du dir selbst den Druck, etwas zu vergessen und gibst deinem Gehirn die Möglichkeit, sich auf etwas Anderes zu konzentrieren.

3. Identifiziere deine Stressquellen

Unser Alltag ist voller Stressquellen, die dazu führen, dass wir am Ende des Tages komplett unter Strom stehen und nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. Durch Achtsamkeit im Business kannst du lernen, deine Stressquellen während sie auftreten oder kurz danach zu identifizieren.

Indem du dir bewusst machst, was dich gerade stresst, gibst du dir selbst die Option etwas dagegen zu unternehmen und zu handeln. Merkst du, dass dich eine kritische Frage von Kund*innen verunsichert und dich deshalb stresst? Dann nimm das erstmal ganz neutral wahr und überlege dir dann, wie du damit umgehen möchtest. Vielleicht hilft ein offenes und klärendes Gespräch oder es ist der perfekte Moment, eine Pause einzulegen, um etwas Abstand zu gewinnen.

4. Erinnere dich ans Atmen

Ja, du atmest ganz automatisch. Aber hast du schon mal bewusst wahrgenommen, wie du atmest? Wenn wir konzentriert arbeiten und vielleicht ein bisschen gestresst sind, dann kann es passieren, dass wir sehr flach atmen und weniger Sauerstoff in unseren Körper gelangt, als eigentlich optimal wäre.

Dich in regelmäßigen Abständen innerhalb deines Arbeitstages an das Atmen zu erinnern, kann also sehr hilfreich sein, um die Sauerstoffsättigung deines Blutes zu verbessern. Dadurch kannst du dich im Umkehrschluss auch viel besser konzentrieren. Denke am besten auch an das regelmäßige Lüften deines Arbeitszimmers.

5. Nimm deine Bedürfnisse wahr

Wenn du gerade so richtig im Arbeitsflow bist und nur Augen für deine Aufgabe hast, dann vergisst du vielleicht schnell auf deine Bedürfnisse zu achten. Dein Körper sendet dir regelmäßig Signale und verrät dir genau, was er braucht. Indem du Achtsamkeit in dein Business integrierst, übst du diese Impulse wirklich wahrzunehmen.

Halte regelmäßig inne und spüre, ob dein Körper dir etwas mitteilt. Hast du genügend getrunken? Verspürst du vielleicht ein Hungergefühl? Wie lange ist der letzte Gang zur Toilette her? Du rutscht schon die ganze Zeit von einer Stuhlseite auf die andere? Dann ist es vielleicht an der Zeit einen kurzen Spaziergang zu machen.

Wichtig ist auch, deine Bedürfnisse nicht zu übergehen, denn dein Körper weiß nicht, dass in der Küche noch eine große Portion Nudeln auf dich wartet. Für ihn ist „Hunger“ mit Stress und einem echten Problem, nämlich der „Nahrungssuche“ verbunden.

6. Achtsame Pausen – Verbringe deine Pausen bewusst

Vor allem wenn du bestimmte Bedürfnisse spürst, richte deine Pausen danach aus. Fühlst du, dass dein Körper Bewegung braucht? Dann nimm dir bewusst Zeit dafür. Dieses wunderbare Privileg der Selbstständigkeit erlaubt es dir, wann immer du willst, Pausen in deinen Arbeitstag zu integrieren.

Versuche in deinen Pausen im besten Fall auch komplett abzuschalten. Das bedeutet, dass du nicht während du arbeitest isst, sondern deine Mahlzeiten ganz bewusst zu dir nimmst. Gib deinem Kopf Zeit, sich zu entspannen, damit du nach der Pause konzentriert weiterarbeiten kannst.

7. Integriere Bewegung in deinen Arbeitstag

Bewegung ist unglaublich wichtig für unsere Gesundheit, vor allem, wenn wir tagtäglich mehrere Stunden sitzend am Schreibtisch verbringen. Umso wichtiger ist es für eine achtsame Selbstständigkeit, Bewegung auch in deinen Arbeitsalltag zu integrieren.

Um dich zu bewegen, musst du nicht immer einen Spaziergang machen. Auch viel kleinere Bewegungen können deinem Körper guttun. Dehnübungen, eine kurze Tanzsession zu deinem Lieblingslied oder der regelmäßige Gang in die Küche oder auf die Toilette können auch schon Wunder wirken.

8. Konzentriere dich auf dich

Bewegung ist unglaublich wichtig für unsere Gesundheit, vor allem, wenn wir tagtäglich mehrere Stunden sitzend am Schreibtisch verbringen. Umso wichtiger ist es für eine achtsame Selbstständigkeit, Bewegung auch in deinen Arbeitsalltag zu integrieren.

Um dich zu bewegen, musst du nicht immer einen Spaziergang machen. Auch viel kleinere Bewegungen können deinem Körper guttun. Dehnübungen, eine kurze Tanzsession zu deinem Lieblingslied oder der regelmäßige Gang in die Küche oder auf die Toilette können auch schon Wunder wirken.

9. Hinterfrage Glaubenssätze & Einstellungen

Früher oder später wurdest du in deinem Business wahrscheinlich mit tiefsitzenden Glaubenssätzen konfrontiert. „Ich bin nicht gut genug.“, „Ich schaffe das nicht.“, „Ich muss mich mehr anstrengen, damit…“ – all diese Glaubenssätze können dich enorm an deinem Erfolg in der Selbstständigkeit hindern und Stress in dir auslösen.

Wenn du bemerkst, dass du einen Glaubenssatz mantraartig immer wieder denkst oder fühlst, dann nimm dir die Zeit, ihn dir einmal genau anzuschauen und seine Existenz zu hinterfragen. Ist er begründet? Wo kommt er her? Was kannst du tun, um ihn aufzulösen?

10. Reflektiere deinen Arbeitstag

Ein weitverbreitetes Gefühl in der Selbstständigkeit, ist das Gefühl am Ende des Arbeitstages eigentlich nichts geschafft zu haben. Meist steckt eine innere Stimme dahinter, die uns immer wieder sagt, dass wir hätten härter arbeiten und mehr erreichen müssen.

Um diesem Glaubenssatz und Gefühl entgegenzuwirken, hilft es, wenn du dir am Ende deines Arbeitstages 5 Minuten Zeit nimmst, um ihn zu reflektieren. Vielleicht entwickelst du daraus eine schöne Feierabendroutine mit einer leckeren Tasse Tee? 😊

Schreib dir auf, was du WIRKLICH alles am Tag geschafft hast. Scheue dich nicht davor wirklich jedes kleine Detail aufzuschreiben. Ich bin mir sehr sicher, dass du erstaunt sein wirst, wie viel du tatsächlich geschafft hast am Tag. Vielleicht erkennst du auch, dass deine Gedanken dich manchmal selbst manipulieren.

Und denk daran: wenn es Tage gibt, an denen du mal nicht so viel erledigt hast, dann ist das auch vollkommen in Ordnung. Du entscheidest täglich neu, wie du dich fühlst und wie viel du arbeitest. 😊

Los geht‘s – Wie setzt du Achtsamkeit im Business um?

Es gibt so viele Wege, wie du mehr Achtsamkeit im Business umsetzen kannst. Ich lade dich auf jeden Fall dazu ein, meine Tipps für dich auszuprobieren und herauszufinden, welche Schritte du gern in deinen Business-Alltag integrieren möchtest.

Du musst nicht alle Tipps auf einmal umsetzen. Manche Routinen etablieren sich erst mit der Zeit und es kann hilfreich sein, sich nur auf eine Veränderung zu konzentrieren. Außerdem ist nicht jeder meiner Tipps für jede Person gleich wertvoll und das ist auch okay. In deiner Selbstständigkeit hast du das Sagen und suchst dir einfach die Achtsamkeitstools und Anti-Stress-Tipps raus, die zu dir und deinem Business passen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf, von dir zu hören, welche meiner Tipps du in deine Selbstständigkeit übernehmen wirst. Auch wenn du noch weitere Tipps oder Vorschläge für mehr Achtsamkeit im Business hast, dann schreib mir sehr gerne bei Instagram!

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